Technik & Wartung

Wie oft sollte die Kette gereinigt werden?



Eine gepflegte Motorradkette hält deutlich länger, läuft ruhiger und sorgt für ein saubereres Fahrgefühl. Gerade Anfänger unterschätzen oft, wie wichtig regelmäßige Kettenpflege eigentlich ist.

Die gute Nachricht: Mit etwas Routine dauert das Ganze meist nur wenige Minuten.

Wie oft sollte die Kette gepflegt werden?

  • Nachschmieren: Etwa alle 500 bis 1.000 Kilometer.
  • Gründlich reinigen: Ungefähr alle 1.500 bis 2.000 Kilometer.
  • Sofort reinigen und fetten: Nach Regenfahrten, viel Schmutz oder Streusalz.

Warum die Pflege so wichtig ist

Die Kette ist ständig Schmutz, Wasser und Belastung ausgesetzt.

Ohne Pflege verschleißen Kette und Ritzel deutlich schneller und das Motorrad kann sich ruckelig oder unruhig anfühlen.

So funktioniert die Kettenpflege

  • Reinigen: Mit Kettenreiniger und einer passenden Bürste den Schmutz lösen.
  • Abwischen: Die Kette nach dem Reinigen trocknen lassen und sauber abwischen.
  • Neu schmieren: Das Kettenfett möglichst auf die warme Kette sprühen.

Wichtig: Das Fett wird von innen aufgetragen, während das Hinterrad langsam gedreht wird.

Woran du eine schlecht gepflegte Kette erkennst

  • rostige Stellen
  • laute Laufgeräusche
  • ruckeliges Anfahren
  • ungleichmäßige Spannung

Praktisch für Vielfahrer

Wer oft unterwegs ist oder bei jedem Wetter fährt, nutzt häufig einen automatischen Kettenöler. Dadurch bleibt die Kette dauerhaft geschmiert und der Pflegeaufwand sinkt deutlich.

Mit regelmäßiger Pflege halten Kette und Ritzel oft viele tausend Kilometer länger.

Stand 23. Mai 2026
Alle Angaben ohne Gewähr.