Wie lagert man das Motorrad im Winter richtig?
Wer sein Motorrad sauber einwintert, spart sich im Frühling oft viel Ärger. Rost, leere Batterien oder schlechte Reifen lassen sich mit wenig Aufwand vermeiden.
Die gute Nachricht: Für die meisten Arbeiten brauchst du keine Werkstatt.
1. Motorrad gründlich reinigen
Vor der Winterpause sollte das Motorrad sauber sein.
- Schmutz und Salz entfernen
- Alles gut trocknen
- Kette reinigen und neu fetten
Gerade Salzreste greifen Metallteile über den Winter stark an.
2. Den Tank vorbereiten
Bei Motorrädern mit Metalltank wird der Tank vor dem Abstellen meist komplett gefüllt.
Dadurch entsteht weniger Kondenswasser und Rost im Inneren wird verhindert.
3. Batterie richtig lagern
Die Batterie sollte möglichst ausgebaut oder zumindest regelmäßig geladen werden.
- Ideal: Ein intelligentes Erhaltungsladegerät verwenden.
- Frostfrei lagern: Besonders wichtig bei längeren Standzeiten.
4. Reifen entlasten
Längeres Stehen kann zu sogenannten Standplatten führen.
- Reifendruck leicht erhöhen
- Motorrad möglichst aufbocken
Falls kein Montageständer vorhanden ist, hilft es schon, das Motorrad gelegentlich etwas zu bewegen.
5. Der richtige Stellplatz
Trocken und gut belüftet ist ideal.
Eine atmungsaktive Abdeckung schützt zusätzlich vor Staub und Feuchtigkeit.
Einfache Plastikplanen sind dagegen oft problematisch, weil sich darunter Feuchtigkeit sammelt.
Der Vorteil im Frühling
Ein sauber eingewintertes Motorrad springt meist problemloser an, sieht besser aus und bleibt technisch länger fit.
Mit etwas Routine dauert die komplette Vorbereitung oft weniger als eine Stunde.
Alle Angaben ohne Gewähr.