Praktische Tipps

Was macht man mit den Füßen in langsamen Kurven?



Auch bei langsamen Kurven oder engen Wendemanövern bleiben die Füße normalerweise auf den Fußrasten. Das sorgt für deutlich mehr Stabilität und Kontrolle über das Motorrad.

Viele Anfänger haben anfangs den Reflex, einen Fuß nach außen zu stellen oder „bereit“ zum Abfangen zu halten. Genau das macht das Motorrad aber oft unruhiger.

Die richtige Fußposition

Die Fußballen liegen auf den Fußrasten, während die Knie leicht am Tank anliegen.

Dadurch entsteht deutlich mehr Kontrolle über Balance und Gewichtsverlagerung.

Warum die Füße auf die Rasten gehören

  • Mehr Stabilität: Das Motorrad lässt sich ruhiger und kontrollierter bewegen.
  • Bessere Kontrolle der Hinterradbremse: Gerade bei langsamen Manövern hilft die Hinterradbremse enorm beim Stabilisieren.
  • Weniger hektische Bewegungen: Ein abgespreizter Fuß bringt oft zusätzliche Unsicherheit ins Motorrad.

Was bei langsamen Kurven zusätzlich hilft

  • Weit in die Kurve schauen: Das Motorrad folgt deinem Blick.
  • Mit Kupplung und Hinterradbremse arbeiten: Das sorgt für ein ruhiges und stabiles Fahrgefühl.
  • Locker bleiben: Verkrampfte Arme oder hektische Bewegungen machen langsame Kurven deutlich schwieriger.

Übung bringt Sicherheit

Gerade langsame Kurven und Wenden fühlen sich am Anfang oft instabil an. Mit etwas Übung entwickelt sich aber schnell ein Gefühl dafür, wie ruhig ein Motorrad eigentlich auch bei sehr niedriger Geschwindigkeit fahren kann.

Ein leerer Parkplatz oder ein Fahrsicherheitstraining sind perfekt, um genau diese Situationen entspannt zu trainieren.

Stand 22. Mai 2026
Alle Angaben ohne Gewähr.