Wann lohnt sich ein Reifenwechsel wirklich?
Motorradreifen sollte man nicht erst wechseln, wenn sie komplett am Limit sind. Gerade auf zwei Rädern macht der Zustand der Reifen einen riesigen Unterschied bei Grip, Bremsweg und Fahrgefühl.
Viele Fahrer tauschen ihre Reifen deshalb deutlich früher als gesetzlich vorgeschrieben.
Wann Reifen wirklich fällig werden
- Zu wenig Profil: Spätestens bei wenig Restprofil nimmt der Grip bei Regen deutlich ab.
- Alte Reifen: Auch mit gutem Profil kann ein Reifen zu alt werden und aushärten.
- Beschädigungen: Risse, Beulen oder eingefahrene Fremdkörper sollten immer ernst genommen werden.
- Ungleichmäßiger Verschleiß: Eckig gefahrene oder unruhige Reifen verschlechtern das Handling spürbar.
Das Reifenalter ist wichtiger als viele denken
Motorradreifen härten mit den Jahren aus – selbst wenn das Motorrad wenig gefahren wird.
Dadurch verliert der Reifen Grip, besonders bei Nässe oder in Kurven.
Das Herstellungsdatum findest du über die sogenannte DOT-Nummer auf der Reifenflanke.
Woran du verschlissene Reifen merkst
- Das Motorrad wirkt kippelig in Kurven
- Unruhe oder Pendeln nimmt zu
- Weniger Vertrauen bei Nässe
- Das Einlenken fühlt sich schwer oder ungleichmäßig an
Gerade für Anfänger wichtig
Viele Unsicherheiten beim Motorradfahren hängen direkt mit schlechten Reifen zusammen. Gute Reifen machen das Motorrad oft sofort ruhiger, stabiler und vertrauenswürdiger.
Deshalb lohnt es sich gerade als Anfänger, beim Zustand der Reifen nicht zu sparen.
Alle Angaben ohne Gewähr.